1998-2000 Sylvia RoseneckerPos.: OF
Nach einigen Jahren Praktizierung japanischer Kampfsportarten wurden ihr diese Aktivitäten dann doch zu langweilig und sie sah sich im Internet nach etwas Interessanterem um. Ja, und da ist sie auf die Lawnmowers gestossen und sie war zweifellos überrascht, was genau sie da vorgefunden hatte. Zunächst hatte sie jedoch jobbedingt etwas weniger Zeit und so ihre Zweifel, ob aus ihrer Baseballkarierre bei den Lawnmowers etwas werden würde, doch nach einigem guten Zureden, viel Bitte-Bitte-sagen und feuchtfröhlichen Trainingslagern konnten wir sie doch für ein paar Jahre von unseren Vorzügen überzeugen.
1999-2000 Christopher TebbePos.: OF
Ja, also Tebbe mit bloßen Worten beschreiben zu wollen, ist ungefähr so einfach, wie beim Billa ein Tatranky zu finden. Mit anderen Worten - Honk! Man könnte natürlich am Anfang beginnen, wo er, der aus Ohio kam, im Rannersdorfer Outfield versuchte, Baseball spielen zu lernen und sich prompt den Knöchel brach. Die Freude über die Pimperlbahn, deren "Honk!" er jedes Mal enthusiastisch erwiderte, die schiere Begeisterung über das Tatranky, das uns der bodenständige Hotelbesitzer in Mlade Buky kredenzte, die rührseligen Schlußansprachen unseres zum Yelling-Coach promovierten Part-Time-Outfielders, Tebbe at the Bat, und, und, und. In Wirklichkeit ist Tebbe aber ein Gesamtkunstwerk, vom begeisterten "Oh yeah!" bis zum etwas traurigen und doch-schon-wieder-positiven "Oh no!". Leider hat ihn 2000 seine Reiselust ins ferne China verschlagen, wo er wieder ein Stück der Welt zu amerikanisieren versucht.
1999-2000 Sonja RömerPos.: 2B
Als wir alle noch wirklich jung waren und nicht im Traum an eine sportliche Karriere zu denken wagten, übte sie bereits eine andere Sportart (Basketball) hochleistungsmäßig aus. Auch nach fünf Jahren Pause führte dies im winterlichen Hallenaufwärmtraining oftmals zu eklatanten Verzerrungen, die höchstens durch einen langen Dan oder Oliver ausgeglichen werden konnten. Als Ausgleich konnten wir ihr dafür etwas vom Baseballsport beibringen und bei einer so aufmerksamen und fleißigen Schülerin wie ihr war das auch ein Vergnügen. Sie war eine derjenigen, die die Grundlagen eigentlich von Haus aus relativ gut beherrschte und einmal prinzipiell alles richtig machte. Leider wurde eine alte Rückenverletzung wieder akut und sie mußte mit dem Baseball aufhören.
1999-2000 Ilse RömerPos.: keine
Wovon Suna und Monika anno dazumal zweistimmig sungen, erfuhr Ilse am eigenen Leib: Je mehr man dem Ball ausweichen will, desto mehr wird man von diesem heimtückischen Ding getroffen. Daß sie trotzdem noch konsequent flüchtete, zeugt von einer gewissen Härte.
1998-1999 Christian MeindlPos.: OF
Nach ersten großartigen Erfolgen zu Beginn seiner Baseballkarierre konnte er seine eigenen hochgesteckten Erwartungen nicht ganz erfüllen und zog sich zu Saisonende etwas in die virtuelle Welt zurück, aus der er zu uns gekommen war. Hoffentlich ist dieser Rückzug zeitlich begrenzt, denn es wäre schade, wenn er das Abenteuer Baseball schon wieder beenden würde, bevor es für ihn so richtig begonnen hat - mit etwas Geduld und Übung könnte er es genauso weit bringen wie alle anderen auch (äh, wie weit ist das eigentlich?) und eines muß schon festgehalten werden: Ein Baseballschläger ist viel stabiler als ein Tennisschläger...
1990-1999 Meingast-Neubacher Oliver Pos.: 1B
Also ein bisserl fragil ist er schon, der Oliver. Da reißt er sich einmal alle Bänder im Knöchel, dann läßt er sich von einem geworfenen Ball die Elle (oder Speiche?) brechen - und schwupps, wieder eine saisonbeendende Verletzung. Als ob die Lawnmowers so einfach den Ausfall des einstigen Batting Champions und Gold Glove Gewinners verkraften könnten! Und jetzt denkt er sogar daran, überhaupt aufzuhören! Dabei liegt die Verletzungsgefahr doch eindeutig unter 95%! Na hoffentlich können wir ihn da noch umstimmen, vielleicht, wenn wir ihm einen bionischen Ersatzteilkoffer versprechen ...
1997-1999 Andreas Ofner Pos.: SS, C
Nach drei erfolgreichen Jahren bei den Lawnmowers versucht er nun seiner Karriere im österreichischen Baseball bei den Wanderers einen kräftigen Schub zu versetzen.
1999 John Heath Pos.: P
In England gibt´s einen Sport namens Cricket, der dort ca. so beliebt ist, wie das hiesige Kellergassenfest in Retz. Dieser Sport fällt neben vielen anderen Pekuliaritäten dadurch auf, daß die weißbehüteten Feldspieler keine Handschuhe im Sinne von Baseballhandschuhen tragen. Nun könnte man meinen, das Eierlaberl von Cricketkugel sei weich wie Sommerbutter, aber oh Trugschluß, in Wirklichkeit steht er der Härte eines Baseballs um kein bißchen nach. So, dachte sich unsereins, wäre es doch interessant, die Pranke eines kampferprobten Cricketspielers aus der Nähe zu sehen. Und wir hatten die Gelegenheit dazu in Form von John, den es als altgedienten Cricketspieler und frischgefangten Sprachassistenten nach Wien verschlagen hatte, um einheimischen Schulkindern beim Erlernen seiner Muttersprache behilflich zu sein. Kein Wunder also, daß er von Zeit zu Zeit auch scharfe Basebälle mit der bloßen Hand fängt, als ob es der von der Schwiegermutter zugeschupfte Family-Tennisball wäre, ohne nachher seine Finger am Platz einzeln zusammenklauben zu müssen. Leider war er aufgrund heimatlicher Verpflichtungen nur die halbe Saison bei uns, sein Einsatz als Pitcher im denkwürdigen Sieg gegen die Blue Bats wird uns aber noch einige Zeit in Erinnerung bleiben.
1996-1998 Franz Laschalt Pos.: 1st Base
Ein selbsternanntes Problemkind, da er ja so gerne auf Shortstop gespielt hätte, während er offensichtlich viel besser auf 1st Base gepasst hätte. Das führte bei uns letzte Saison zur seltsamen Situation, daß viele Leute auf 1st Base spielen wollten, die dafür (noch) nicht geeignet waren und Franz, der gut dafür geeignet wäre, dort nicht spielen wollte. Mittlerweile legt Franz eine Nachdenkpause ein, aber wir hoffen, daß er zurückkehrt und spielen wird, da er nicht nur wegen seiner Leistungen am Feld ein wertvolles, um nicht zu sagen, "lustiges" Mitglied ist.
Die Nachdenkpause dauert nach wie vor an....
1997-1998 Monika Baron Pos.: keine
Als sie erkennen mußte, daß der Ball im Verhältnis zu ihr doch unheimlich groß ist und bei Berührung unschöne blaue Flecken hinterläßt, wandte sie sich eher harmloseren Sportarten zu und schaut nur mehr gelegentlich beim Training und bei Matches vorbei.
1996-1997 René Eichinger Pos.: 1st Base
Unser erster Spieler, der dem Verein den Rücken gekehrt hat und von nun im Alleingang versucht, in der großen weiten Welt mit sich zurechtzukommen.
Da Worte des Abschieds noch nie meine Stärke waren, sage ich nur, auf wiedersehen o Oak, du wirst uns fehlen...
1996-1997 Martin Hauptmann Pos.: OF,IF
Seine Stärken lagen eindeutig in seiner Geschwindigkeit und seiner Kraft. Wegen seiner (natürlich unfreiwilligen!) Gänseblümcheneinstellung zum Training (ich komm, ich komm nicht, ...) konnte er bis zuletzt diese Stärken aber nicht voll und ganz im Spiel umsetzen.
1996-1997 Andi Pruner Pos.: hatte noch keine
Nix gehört. Auf einmal war er weg und ward nie mehr gesehen.
1996-1997 Christian Pfluegl Pos.: 1st Base
Auch er kam nie mehr wieder. Sucht wohl den Karrieresprung irgendwo anders.