Lawnmowers

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Achtungserfolg in Attnang


Attnang-Puchheim, 2.6. - 4.6.2001 (hk) - 12 Lawnmowers und 3 Lawnmowerinnen nutzten die Pfingstfeiertage um etwas Abstand vom Spielbetrieb zu bekommen und fuhren nach Oberösterreich, um...Baseball zu spielen! Drei Spiele standen im Zuge des internationalen Finkstone-Turniers der Attnang Athletics auf dem Programm und, um es vorweg zu nehmen, wir haben nicht nur den Elementen getrotzt.
Das Teilnehmerfeld war mit dem Vorjahressieger und Bundesligisten, den Diving Ducks (samt 2 US-Legionären), den Gastgebern, Attnang Athletics (verstärkt mit Dornbirn Indians), dem anderen Platzhirsch, Linz Bandits (2.BL), sowie dem späteren Finalisten aus der Schweiz, Sissach Frogs und den Ennepetal Racoons aus Nord-Deutschland stark besetzt. Wir hatten somit nichts zu verlieren und haben schlußendlich einiges an Erfahrung gewonnen.
Bei wechselhaftem Wetter trafen wir sodann in unserer ersten Partie auf den Lokalmatador, die Athletics, und beinahe wäre uns dank Hugos guter Pitching-Performance die Sensation gelungen. Lange Zeit war das Spiel ausgeglichen, der Hausherr wankte, aber er fiel nicht und so verloren wir nach fünf Innings (anstandshalber?) 0:5. Dieser score ist uns zur Erinnerung dieses Jahr schon gegen schwächere Teams in einem Inning passiert. Höhepunkt und play of the day war der diving catch mit anschließendem Wurf-Out auf 1b von Hadmar auf Short.
In der 2. (verregneten) Begegnung wartete dann mit den Eidgenossen ein anderes Kaliber auf uns. Nachdem Starting-Pitcher Didi einige schöne Kanten-pitches nicht zugesprochen bekam, mußte er mehr riskieren und die Schweizer (leider-nicht-so-löchrig-wie-ihr-Emmentaler-) Line-up nutzte das kurze Leftfield zu einigen Homeruns. Manfred, der auf dieser Position spielte, kam mit einem kleinen Peitschenschlag-Syndrom davon, während wir bald 0:12 hinten waren. Aber auch diesmal probierten wir etwas untypisch-Neues. Angetrieben von "Megaphon-Mario", erzielten wir runs just zu dem Zeitpunkt, als man uns schon gefragt hatte, ob wir überhaupt noch weiterspielen wollten. Wir wollten und machten noch 7 Punkte, als das Feldspiel der Frogs mit der Präzision eines Schweizer Uhrwerks nur noch wenig gemein hatte. Endstand 15:7.

Am Sonntag war wegen des erneut schlechten Wetters lange nicht sicher, ob unser letztes Spiel (um den 5. Gesamtrang), noch ausgetragen werden würde. Doch da Gott ein Baseballfan zu sein scheint, und sein Sektionschef, der Wettergott weisungsgebunden ist, kam es zu einem denkwürdigen Finale gegen die Waschbären aus dem Wuppertal. Als Gast-Team begannen wir zu schlagen und hörten (fast) nicht mehr damit auf.
Beginnend mit einem fast-Homerun gegen die Spielfeldbegrenzung unseres Gastcatchers Andy "Oldlawnmower" und einigen sehenswerten Kontaktschlägen, führten wir bald 2:0. Bemerkenswerter war jedoch die darauffolgende Defensivleistung, ein schnelles 1-2-3 inning mit tadelloser Leistung von Alex auf der First Base. Neun solche Teile ergeben ein gewonnenes Baseball-Game. Der stärker werdende Regen machte eine Spielunterbrechung notwendig und gipfelte in einem Dugout-Duell zwischen den beiden Mannschaften. Initiert von "Hadschi Halef" Hadmar, der ein Stoßgebet gen Himmel sandte, führten unsere deutschen Nachbaren eine Regentanz auf, wurden als weitere Pausenfüller virtuelle Homeruns erzielt und sehr reele Head-first home-slides in die Wasserlacken gezeigt, und nach der Polonaise auf allen Vieren der Nordländer skandierten wir nur noch:" Wir haben fertig!", da Freibier ausgeschenkt wurde. Als sich daraufhin erstmals die Sonne zeigte, spielten wir noch eine Runde Beerball, wo es noch einmal zu denkwürdigen Szenen kam, die alle Beteiligten wohl niemals vergessen werden.
Am Montag besserte sich das Wetter leider nicht und das Spiel um Platz 3 sowie das Homerun-Derby mußten abgesagt werden. Mit Müh' und Not konnte der Platz für das Spiel um den Turniersieg bespielbar gemacht werden und somit standen sich die Diving Ducks und die Sissach Frogs im Finale gegenüber. Nach einem guten Spiel gingen die Wr. Neustädter als Sieger vom Platz und waren die Gewinner von Finkstonball 2001.

Danke an alle Teilnehmer und besonders an Emina fürs starke Scoring, Pia für die Spielerbetreuung, Kathrin fürs Mitkommen & Carlos fürs Pitchertraining.
Danke auch an die Veranstalter des Turniers für die tadellose Organisation.



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