Durch die rosarote Brille

Lawnmowers im Vergleich



Obwohl die Mercies zu unserem "Komm zum Sport" - Publikumsspiel mit ihrer stärksten Besetzung aufwarteten, haben wir mit ihnen, wie ein ehrenwerter südamerikanischer Zuschauer anmerkte, das Feld ordentlich aufgewischt und unser Publikum mit einem klaren Erfolg begeistert.

Bruno: Trug sowohl offensiv als auch defensiv wieder viel zum Erfolg bei. Gegen Ende machte er seinem Ruf als Kampfcatcher alle Ehre und stellte sich einem Slide mutig entgegen, womit er sich schließlich allerdings selbst aus dem Verkehr zog. Aber da war das Match schon gelaufen - und, keine Angst, er steht schon wieder.
Edith: Die ersten beiden Innings durfte sie sich das Match von 2nd Base aus ansehen. Am Schlag erreichte sie wieder einmal durch ein schönes Bunt-Single die erste Base, wurde dann aber am Weg zur Zweiten vom hervorragenden Mercies-Catcher abgefangen.
Chris: Am Schlag gelang ihm ein Hit mit RBI und, allen Unkenrufen des Platzsprechers zum Trotz, ein Run. Solide Defense auf 2nd Base mit Assist und Putout, aber ohne Error. Nach Brunos Selbstzerstörungsaktion und Andis frühzeitigem Austausch hatte er noch 2/3 Innings als Catcherersatz-Ersatz die Ehre.
Oliver: Gut, es geht ja nicht wirklich um viel, aber so locker wie Oliver nimmt´s keiner. Heute als DH eingesetzt, konnte er sich ganz auf´s Schlagen konzentrieren - 4 PA, 4 wunderschöne Hits, 3 Runs und 2 RBI´s waren die Bilanz. Und als er im letzten Inning noch kurz auf 2nd spielen durfte, fing er auf seine unvergleichlich grandiose Art einen schwierigen Flugball zum letzten Out.
Dan: Singles kann er bereits samt Richtung vorhersagen, wenn er´s auch noch mit Homeruns lernt, werden wir ihn „Babe„ Rudl nennen. Die Bases umrundete er großteils aufgrund von gegnerischen Errors, er selbst war auf 3rd meist ein sicherer Rückhalt.
Andi: Wurde bereits nach 2 Innings, in denen er als Shortstop nichts zu tun hatte, Opfer des Publikumsspiels, da natürlich die meisten Lawnmowers zum Einsatz kommen sollten und machte Heinz verständnisvoll Platz.
Heinz: Hatte mit Kristian die meisten Fans mitgebracht und mußte zu Beginn trotzdem die Ersatzbank drücken. Umso motivierter spielte er ab dem dritten Inning im Centerfield und konnte seine Anhänger mit zwei Hits, Stolen Bases und Runs doch noch begeistern.
Hadmar: Machte sowohl die ersten zwei Innings im Centerfield als auch später als Shortstop diesmal auch in der Defense einen blendenden Eindruck, offensiv ist er sowieso ein Fixstern im Lawnmowers-Himmel. Auch diesmal wollte er einfach nicht Out gehen und nutzte alle seine 3 Möglichkeiten, um einen Run zu erzielen.
Michel: Nachdem ihn die Lawnmowers bereits zwei Mal auf Base verhungern hatten lassen, verhalf er sich selbst mit einem schönen Double auf 2nd und ein schauderhafter Pick-Off Versuch der Gegner endlich zu seinem Run. Im Leftfield fing er bereits im ersten Inning einen Ball und konnte sich danach defensiv zur Ruhe setzen.
Kristian: Hatte in den ersten beiden Innings, in denen er im Rightfield eingesetzt wurde, keine Möglichkeit, seinen zahlreichen Anhänger zu zeigen, was in ihm steckt.
Wolfgang: Im Rightfield ebenfalls arbeitslos, brachte er sich mit einem schönen Hit und flinken Beinen bis auf die dritte Base, wurde dort allerdings unverschuldetes Opfer eines Baserunning Manövers eines anderen Lawnmowers, dessen Namen wir an dieser Stelle nicht erwähnen wollen.
Rita: Die ersten beiden Innings auf 1st Base eingesetzt, hatte sie dank der dominanten Pitching-Leistung von Didi absolut nichts zu tun. Offensiv landete ihr recht schöner Schlag leider auch rechtzeitig im Handschuh des 1st Baseman.
Dietmar: Laßt uns ein Loblied auf unseren Pitcher singen! Die ersten beiden Innings ließ er gar keinen Gegner auf Base, stattdessen hagelte es Strikeouts. Der erste Run gelang den Mercies überhaupt erst im 4.Inning, insgesamt ließ Didi nur 2 ER und 3 Runs zu. Einem einzigen Base on Balls standen 6 Strikeouts gegenüber und auch defensiv war er aufmerksam und deckte alles rechtzeitig ab. Durch diese herausragende Pitching-Leistung hatten die restlichen Lawnmowers im Feld ein recht geruhsames Leben, wofür sie ihm ewig dankbar sind ...


P.S: Das Spiel gegen die Mercies am 28.6.98 endete 16:3 für die Lawnmowers.




Chris, 2.7.98


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