Durch die rosarote Brille

Lawnmowers im Vergleich



Selbst den venerablen Walter packten die White Sox aus, um die personell stark geschwächten Lawnmowers zur Revanche zu fordern. Die Lawnmowers wehrten sich tapfer und es wurde wieder eine sehr knappe Partie. Letztendlich konnten die Homerunners das sehr freundschaftlich geführte Match für sich entscheiden und einen knappen, aber nicht unverdienten Sieg für sich verbuchen.

Bruno: Ging zur Begeisterung seiner Mannschaftskollegen endlich einmal Strikeout, was diverse Komplexe verschiedener Strikeout-Könige entscheidend milderte. Mit einem Hit und zwei Runs war er aber auch entscheidend an den Punkten der Lawnmowers beteiligt.
Edith: Kontakt war da, doch leider wurden ihre schönen Schläge wiederholt vom gut disponierten White Sox-Shortstop gefieldet und zum Out an die 1st Base befördert, sodaß ein Wortspiel unvermeidlich scheint: Lutz! Was der alles hat!
Chris: Grandioser Einsatz auf der dritten Base, dank seines gewichtigen Erscheinungsbildes trauten sich die Gegner erst gar nicht, zu ihm zu schlagen. Am Schlag erreicht er mittlerweise immer öfter durch ehrliche Hits die Bases, aber zwischendurch ist auch noch immer das eine oder andere Base on Balls dabei.
Hadmar: Zu Beginn des Spiels legte er zur Verblüffung aller einen Bunt auf den Boden, im weiteren Spielverlauf packte er dafür die Schaufel aus und produzierte einige Flugbälle. Die gegnerische Mannschaft bedankte sich ihrerseits mit einigen teilweise Line-Drive- Flugbällen, die er stets gnadenlos sicher vom Himmel holte. Ausgezeichnete Spielübersicht bewies er bei einem Double Play, wobei er als Centerfielder (!) das Out auf 2nd (!?) machte.
Michel: Der beste Schlagmann des Tages auf Seiten der Lawnmowers, mit 2 Doubles schlug er drei Runs ins Ziel. Im Outfield durfte er als Leftfielder seltsamerweise nicht an den Flugaus-Festspielen teilnehmen, obwohl er einmal beinahe ins Clubhaus-Gerätekammerl gerannt wäre, um einen Lukas´schen Foul-Fly zu erreichen. Zu ihm wurden meist scharfe Singles geschlagen, die er souverän stoppte und somit das weitere Vorrücken der Läufer verhinderte.
Dietmar: Die Nummer 1 unter den Relief-Pitchern ließ diesmal den unwiderstehlichen Fastball im Nähkästchen und wirkte nach 5 starken Innings als Shortstop am Mound etwas erschöpft. Nach der knappen Niederlage fühlte er sich jedenfalls reif für die Insel und so teilte er uns mit, daß er uns zum Saisonfinale höchsten geistigen Beistand aus dem sonnigen Süden zuteil werden lasse.
Kristian: Zeigte mit einem Super-Catch eines sinkenden Liners, wozu ein wahrhafter Lawnmowers-Outfielder imstande ist. Das anschließende Double Play am völlig überraschten Baserunner waren ebenfalls kein Problem für ihn wie der Fang zweier weiterer Flugbälle.
Hugo: Konnte über 7 Innings auf 1st seine Talente hervorragend verbergen und so jegliche Transfergerüchte im Keim ersticken, bevor sie jemals das Licht der Welt erblickten. So wird er den Lawnmowers höchstwahrscheinlich eine weitere Saison mit seinen nicht unbeträchtlichen Fähigkeiten zur Verfügung stehen.
Rita: Pitchte 5 makellose Innings, wobei die Gegner wie bereits in der ersten Begegnung über weite Strecken nichts mit ihren relativ langsamen Bällen anzufangen wußten. Ein schnellerer Wurf mit flacherem Schritt erschwert inzwischen auch das gegnerische Baserunning, was sich in immer mehr knappen Entscheidungen an der 2nd und 3rd Base auswirkt.
Suna: Wurde durch ihren Einsatz auf Shortstop jäh am Scoren gehindert, letztendlich hatte sie aber auch im Feld kaum mehr zu tun als im Dugout.


P.S: Das Spiel gegen die White Sox am 18.7.98 endete 8:7 für die White Sox.




Chris, 20.7.98


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